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Rana-Plaza Unglück

Im April 2013 hat sich der größte Unfall in der internationalen Textilindustrie ereignet, bei welchem mehr als 1000 Menschen starben. 

Am 23 April 2013 ist die achtstöckige Textilfabrik Rana Plaza in einem Vorort von Bangladesch eingestürzt. Folglich starben 1.136 Menschen und über 2.000 wurden verletzt. Trotz bestehenden Beschädigungen an dem Gebäude wurden die Näher*innen an diesem Tag gezwungen zu arbeiten. Unter anderem wurde dort Bekleidung für Marken wie Primark und C&A hergestellt. 

Versicherungen gegen Arbeitsunfälle gab es damals in Bangladesh nicht, sodass tausende Menschen vor dem wirtschaftlichen Ruin standen. Mittlerweile wurden höhere Sicherheitsstandards realisiert. Die „Public Eye“ berichtet von einem Abkommen über  Gebäudesicherheit in Bangladesh. Dabei soll mehr Gebäude- und Brandschutzsicherheit geboten werden. 

Heute sind in Bangladesh alle Besitzer*innen von Textilfabriken dazu verpflichtet, diese Sicherheitsstandards einzuhalten. Durch Kontrollen dieser Standards kam es zu Schließungen von 39 Fabriken, aufgrund von mangelnder Sicherheit für die Näher*innen. Weitere 38 Fabriken mussten Teilbereiche Stillegen. 

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